Erna Blencke

Erna Blencke

Geb. 1896. Studium der Mathematik, Physik, Pädagogik und Philosophie in Göttingen, Schülerin von Leonard Nelson. Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen 1923.

Von Herbst 1923 bis Mai 1933 tätig an Schulen in Frankfurt a.M. und Hannover. Entlassen auf Grund des Hitler-Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums. Mitglied des IJB und des ISK. Gefährdung durch Widerstandsarbeit führte

Ab 1937 Leiterin der ISK-Widerstandsarbeit im gesamten Deutschen Reich

1938 Flucht über die Schweiz nach Frankreich,

1939 Internierung

1941 Flucht aus dem Lager und Emigration in die USA

Rückkehr aus den USA nach Deutschland 1951. Leiterin der Heimvolkshochschule Springe bei Hannover bis 1954. Übersiedlung nach Frankfurt a.M., dort weiter tätig in der Erwachsenenbildung. Leitung sokratischer Gespräche. Aufbau des Nelson-, ISK- und Minna Specht-Archivs.

Ín den 1960er und 1970er Jahren Mitarbeit im SPD-Vorstand Frankfurt am Main

1978-1982 Vorsitzende der Philosophisch-Politischen Akademie.

Gestorben 1991.