Willi Eichler

Willi Eichler

Geb. 1896. Volksschule und kaufmännische Lehre. 1922-1927 Sekretär von Leonard Nelson. 1927-1945 Vorsitzender des ISK; 1932/33 Schriftleiter der Tageszeitung "Der Funke". 1933-1945 Emigration in Frankreich und England; journalistische und politische Tätigkeit, u.a. in London Mitarbeit bei Sendungen der BBC und Herausgeber des Informationsdienstes "Europe speaks", Herausgeber der "Reinhardt-Briefe" und der Zeitschrift "Sozialistische Warte".

1946 Rückkehr nach Deutschland. Chefredakteur der "Rheinischen Zeitung" in Köln und Schriftleiter der Monatsschrift "Geist und Tat". 1947-1953 Vorsitzender des SPD-Bezirks Mittelrhein, 1947-1968 Vorstandsmitglied der SPD. 1955 Vorsitzender der SPD-Programmkommisionen, die das Godesberger Grundsatzprogramm erarbeitet. Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen, des Frankfurter Wirtschaftsrats (bis 1949); des Deutschen Bundestages und des Europarates (bis 1953). Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Gestorben 1971.