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Society for the
Furtherance
of Critical
Philosophy

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of Socratic 

Facilitators

erledigt 1999

12. - 14. Nov. 1999
Würzburg

"Verständigung 
über Verständigung" 
im Sokratischen Gespräch

Metagespräch – Strategiegespräch – Analysegespräch


Herbsttagung der Gesellschaft für Sokratisches Philosophieren 

Aus der Ankündigung: 

Auf dieser Tagung sollen Theorie und Praxis des Sokratischen Gesprächs vertieft und weiterentwickelt werden.

  • In METAGESPRÄCHEN werden u.a. methodische und gruppendynamische Aspekte des Sachgesprächs besprochen. Da Sokratische Gespräche heute in unterschiedlichsten Zusammenhängen eingesetzt werden (Schule, Hoch-schule, Profit- und Non-Profit-Organisationen usw.), dadurch auch neue Probleme auf der methodischen und zwischenmenschlichen Ebene auftreten, gewinnt dieser Teil des Sokratischen Gesprächs zunehmend an Bedeutung. Daher ist es wichtig, sich intensiver damit auseinanderzusetzen, z.B. Überlegungen anzustellen, welche Orientierungshilfen man geben kann, um ein Metagespräch fruchtbar zu gestalten. 
  • STRATEGIEGESPRÄCHE darüber, wie in der Sachargumentation fortzufahren ist, sind schon immer Teil der Sach-gespräche gewesen, z.B. bei der Auswahl des Beispiels, bei der Entscheidung, wie nach der Beispielfindung mit der Argumentation zu beginnen ist, welche Detailfrage zunächst diskutiert werden soll usw. Strategiegespräche gehören zu den schwierigen Phasen des Sokratischen Gesprächs: Anhand welcher Kriterien legt eine Gruppe den nächsten Schritt fest? Wie beendet man Strategiegespräche am besten? Welchen Einfluß übt der/die Leiter/in auf die Entscheidung aus? Solche und ähnliche Fragen spielen auf der Tagung eine wesentliche Rolle. 
  • ANALYSEGESPRÄCHE dienen dazu, den abgelaufenen Gang der Argumentation, ihre Struktur und Logik im Rückblick zu analysieren. Dadurch können sich Teilnehmer wie Leiter Sokratischer Gespräche den roten Faden der Argumentation vor Augen führen, die Relevanz der Argumente bewußt machen, Ungereimtheiten in der Argumentation entdecken usw.. In letzter Zeit sind hierzu Modelle entwickelt worden, die auf der Tagung vorgeführt und besprochen werden.  

Die Tagung ist so angelegt, daß alle Teilnehmer/innen möglichst aktiv an ihrem konkreten Verlauf beteiligt sind. Nach den Einführungsbeiträgen am Freitagabend, in denen die drei Gesprächsformen vorgestellt werden, bilden wir vier Arbeitsgruppen. Am Samstagmorgen sollen in den jeweiligen Arbeitsgruppen zunächst 3-stündige sokratische Gesprächseinheiten stattfinden. Aufbauend auf diesen Gesprächen können dann am Samstagnachmittag und -abend Meta-, Analyse- und Strategiegespräche stattfinden und über ihre methodischen, funktionalen und strukturellen Aspekte nachgedacht werden. Wo es sinnvoll und möglich ist, sollen Elemente der Themenzentrierten Interaktion (TZI) in das Programm integriert werden (z.B. bei der Gestaltung von Metagesprächen). 

Geplant ist, den ganzen Samstag in vier Gesprächsgruppen mit gleichbleibender Teilnehmerzusammensetzung zu arbeiten. Voraussichtlich werden zwei Gruppen zum Thema "Metagespräch" und zwei Gruppen zum Thema "Analyse- und Strategiegespräch" arbeiten. Es wird also nötig sein, daß sich die Teilnehmer/innen für ein Schwerpunktthema, entweder
a) Metagespräch oder b) Analyse- und Strategiegespräch, entscheiden. Der Sonntagvormittag steht dann für die Präsentation und die Diskussion der erarbeiteten Ergebnisse zur Verfügung. 

Tagungsablauf 


Organisationsteam: 
Ingrid Bißwurm, Jens Peter Brune, Dr. Horst Gronke, Thomas Kegel, 
Kirsten Malmquist, Uwe Nitsch, Gisela Raupach-Strey 

 

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