Jahresbrief der Philosophisch-Politischen Akademie 2020

Allen, die diesen Brief lesen, wünschen wir ein gesundes, friedliches und glückliches neues Jahr.

Mit diesem Jahresbrief möchten wir Sie/Dich über die Aktivitäten der Philosophisch-Politischen Akademie (PPA) und der Gesellschaft für Sokratisches Philosophieren (GSP) im vergangenen Jahr 2019 informieren. Unsere Arbeit umfasste im Wesentlichen philosophisch-politische Tagungen, eine große Internationale Konferenz, die Durchführung von Sokratischen Gesprächs- und Lektüreseminaren sowie Publikationsaktivitäten.

 
PPA und GSP hatten im Herbst 2018 ein Preisausschreiben für Studierende und Schüler und Schülerinnen zu „Philosophischen Aspekten des Sokratischen Gesprächs“ ausgeschrieben. Es sollten Essays zu verschiedenen Aspekten des Sokratischen Gesprächs verfasst und bis April 2019 eingereicht werden. Unsere englische Schwesterorganisation „Society for the Furtherance of Critical Philosophy“ (SFCP) hatte analog dazu ein Preisausschreiben für englischsprachige Essays ausgeschrieben (Tamsyn Imison Award). Insgesamt wurden 27 Essays in deutscher und englischer Sprache eingereicht, in denen sich die Autoren und Autorinnen mit der Bedeutung des Konsenses, der Allgemeingültigkeit und der Rolle der Erfahrung im Sokratischen Gespräch kenntnisreich auseinandergesetzt haben.

Die drei Preisträger/innen der PPA/GSP sind Timm Lewerenz (1. Preis), Esther Sophie Wehrhan (2. Preis) und Julian Lünser (3. Preis). Der Tamsyn Imison Award wurde verliehen an: Cedric Isbrandt (1. Preis), Dimitar Georgiev Elchinov (2. Preis) und Johannes Bahn (3. Preis). Alle Essays der Preisträger/innen werden in deut- scher und englischer Sprache in einem Band der Schriftenreihe „Sokratisches Philosophieren“ veröffentlicht.

Vom 2. bis 8. August 2019 fand in der Heimvolkshochschule Springe eine Internationale Konferenz zum Thema „Borders-Limits-Boundaries/Grenzen“ statt. An ihr nahmen ca. 90 Personen aus 16 Ländern teil. Die Konferenz wurde organisiert und durchgeführt von den drei Organisationen Philosophisch-Politische Akade- mie (PPA), Gesellschaft für Sokratisches Philosophieren (GSP) und Society for the Furtherance of Critical Phi- losophy (SFCP). Sie gliederte sich in drei Teile. Im Teil A fanden an zwei Tagen sieben Sokratische Gespräche in deutscher und englischer Sprache zu unterschiedlichen Aspekten des Konferenzthemas statt. Ein zentraler Programmpunkt war die Feier zum 25-jährigen Bestehen der GSP. Im Rahmen dieser Feier wurden auch die Preise an die Preisträger der deutsch- und englischsprachigen Essays verliehen und deren Arbeiten gewür- digt. Den Festvortrag „Vergangenheit und Gegenwart des Sokratischen Gesprächs“ hielt Dieter Krohn, der Vorsitzende der GSP seit ihrer Gründung im Jahr 1994.

Der Hauptteil B der Internationalen Konferenz bestand aus Vorträgen und Workshops, die das Thema Gren- zen in unterschiedlichen Bereichen unserer Lebenswelt und Gesellschaft thematisierten. Die Referenten und Referentinnen der Vorträge kamen aus mehreren europäischen Ländern: aus Deutschland, den Niederlan- den, Norwegen und der Ukraine. Sie haben so verschiedene Themenbereiche angesprochen wie die Macht- und Hierarchiegrenzen zwischen den Geschlechtern (Mineke Schipper), die Grenzen und Abgrenzungen in- nerhalb einer modernen Gesellschaft (Gunnar Skirbekk), die philosophische Bestimmung der Bedeutungen von Grenzen (Ger Groot), die Grenzen der Medizin (Dieter Birnbacher), die Grenzen der Digitalisierung (Reinhard Schlegel), den Grenzkonflikt zwischen der Ukraine und Russland (Mykola Bunyk) sowie die europä- ische Flüchtlingspolitik und die zivilen Aktionen zur Rettung der Flüchtlinge aus Afrika am Beispiel der Seawatch 3 (Adam Wolf). Die Vielfalt der Perspektiven auf das Thema Grenzen wurde in insgesamt 24 Work- shops diskutiert. Die Preisträger/innen der Preisausschreiben zum Sokratischen Gespräch stellten Ihre Essays in zwei Workshops vor. Die vielfältigen Betrachtungsweisen und Möglichkeiten zur Reflexion während der Konferenz schätzten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehr positiv ein. Der Teil B endete mit einer hand- lungsbezogenen Diskussion, in der die Frage „Wie kann Vernunft praktisch werden?“ im Zentrum stand. Für die musikalische Umrahmung der Konferenz sorgten unter dem Titel „Music across Boundaries“ das Duo Bahaa Almansour und Hadi Andywi sowie das Duo Cantolegno (Matthias Greenslate und Julia von Allwörden- Eberling). Zur Konferenz wird eine Publikation vorbereitet.

Der Teil C der Konferenz bestand in einem Kolloquium für einen begrenzten Kreis von ca. 30 Personen, die sich intensiver mit der Gesprächspraxis und dem dialogischen Philosophieren befassen. Im Zentrum stand die Frage „How can we overcome the limits of (propositional) language?“. Die Reihe der Internationalen Kolloquien wird im August 2020 in Lviv/Lemberg (Ukraine) in Kooperation mit dem Regionalinstitut der Nati- onalen Akademie für Staatliche Verwaltung fortgesetzt.

Vom 1. bis 3. November 2019 führte die PPA in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und der Association Internationale des Professeurs de Philosophie (AIPPh) eine Internationale philosophiedidaktische Tagung zum Thema „Geist im Netz? – Chancen und Gefahren von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz“ an der Universität Essen-Duisburg durch. Neben den didaktischen Aspekten, die besonders für die Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen interessant waren, wurden auch grundlegende politische, anthropologische und gesellschaftliche Veränderungen durch die Digitalisierung angesprochen. Auch bei dieser Konferenz kamen die Vortragenden und Workshopleiter und -leiterinnen aus unterschiedlichen Ländern: aus Deutsch- land, Frankreich, der Schweiz, Bulgarien und Russland. Sie stellten ihre Sichtweisen und Beurteilungen zur Entwicklung der Digitalisierung differenziert dar. Den Hauptvortrag hielt Prof. Manfred Spitzer zum Thema „Digitalisierung und Lernen“, in dem er die Unterschiede zwischen Lernvorgängen im menschlichen Gehirn und im Computer verdeutlichte. Er hob die auf Erfahrung beruhende Bedeutung des Wissens- und Kompe- tenzerwerbs von Menschen als unverzichtbar für die persönliche Reflexionsfähigkeit und die kulturelle Ent- wicklung hervor. In anderen Beiträgen wurden die gesellschaftlichen und ökonomischen Chancen der Digita- lisierung thematisiert und die politischen Gefahren anhand der Entwicklung in China dargestellt.

Die Philosophisch-Politische Akademie e.V.

Im Jahr 2019 fanden zwei Mitgliederversammlungen statt. In der ersten Mitgliederversammlung am 30. und 31. März konzentrierten wir uns darauf, die Schwerpunkte unserer Arbeit im Jahr 2019 im Detail zu klären. Außerdem befassten wir uns mit einem überraschend in der Kasseler Universitätsbibliothek aufgetauchten Teil des Nelson-Nachlasses, der vor allem einen umfangreichen Briefwechsel der Familie der Urgroßeltern von Leonard Nelson, Gustav und Rebecca Dirichlet und deren Sohn Walter Dirichlet, enthält, sowie eine Rei- he von Dokumenten zur Geschichte der von Nelson gegründeten Jakob Friedrich Fries-Gesellschaft.

Das von Leonard Nelson 1924 gegründete Landerziehungsheim Walkemühle wurde, wie bekannt, 1933 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Der damalige Leiter der Landesbibliothek und der Landrat von Melsungen haben die Bibliothek der Walkemühle mit allen Büchern und Dokumenten in einer “Nacht und Nebel-Aktion” 1934 in die Landesbibliothek Kassel gebracht, um sie vor dem Zugriff der Nationalsozialisten zu retten. Dort sollten wenig später die Bücher und Dokumente von den Nationalsozialisten beschlagnahmt werden. Da jedoch von der Bibliotheksleitung mitgeteilt wurde, die Bücher seien bereits in den Bestand ein- gearbeitet worden und man habe keine Mitarbeiter und keine Zeit, um sie wieder herauszusuchen, konnte die Beschlagnahmung verhindert werden. Die Bücher sind im Zweiten Weltkrieg verbrannt. Die Dokumente lagerten jedoch in einem gesonderten Turm und blieben erhalten; dies wurde aber Jahrzehnte lang nicht bemerkt. Dabei handelt es um sich um einen sehr umfangreichen Briefwechsel (mehr als 1000 Briefe) aus den Familien Gustav und Walter Dirichlet. Erst vor einigen Jahren wurden die Dokumente wiedergefunden, und dieser Briefwechsel wurde von der Leiterin der Sondersammlung der Universitätsbibliothek Kassel, Frau Dr. Pfeil, aufgearbeitet. Außerdem enthielt der Nachlass eine relativ umfangreiche Mitschrift einer Vorlesung zur Geschichte der Philosophie von Jakob Friedrich Fries. In einem weiteren Kasten fanden sich noch unbe- arbeitete Unterlagen der Fries-Gesellschaft aus den Jahren 1908–1918. Die PPA hat beschlossen, der Univer- sitätsbibliothek Kassel den umfangreichen Briefwechsel der Familien Dirichlet zu schenken. Die Dokumente über die Fries-Gesellschaft sollen an das Bundesarchiv in Berlin gegeben werden. Die in Kassel verbleibenden Dokumente werden der Öffentlichkeit auch digitalisiert zur Verfügung gestellt werden.

Bei der zweiten Mitgliederversammlung am 16./17. November 2019 haben wir uns in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der GSP mit dem Thema „Physikalische Inhalte in Sokratischen Gesprächen – Erfahrungen und Reflexionen“ anhand einer sehr instruktiven Präsentation von Dirk Jöst befasst. Außerdem wurden die Veranstaltungen für das Jahr 2020 geplant. Neben den Sokratischen Veranstaltungen planten wir das Inter- nationalen Kolloquium im August in Lviv (Lemberg) in der Ukraine und eine zweitägige Sokratische Ge- sprächsveranstaltung am gleichen Ort im Oktober. Außerdem wird es 2020 eine philosophiedidaktische Ta- gung (in Essen oder Paderborn) und eine politische Tagung in Halle an der Saale geben. Im Herbst 2020 wer- den sich die Mitglieder der GSP und PPA auf ihrer Jahrestagung gemeinsam mit der Pädagogik von Minna Specht und mit der Geschichte des Landerziehungsheim Walkemühle auseinandersetzen.

Publikationen

Im Juni 2019 erschien das von Kay Herrmann herausgegebene Buch „Grete Henry-Hermann: Philosophie – Mathematik – Quantenmechanik. Texte zur Naturphilosophie und Erkenntnistheorie, mathematisch– physikalische Beiträge und Korrespondenz aus den Jahren 1925-1982“ (Springer VS), Wiesbaden 2019.

Diese Publikation umfasst Grete Henry-Hermanns Beiträge zur Quantenmechanik, ihre gesamten naturwis- senschaftlichen und mathematischen Schriften sowie ihre Korrespondenz mit Heisenberg und von Weizsäcker und anderen Physikern ihrer Zeit. Das Buch wird unter Wissenschaftlern mit großer Aufmerk- samkeit wahrgenommen; ein Netzwerk von Forschern zur Quantenmechanik an den Universitäten Dresden und Würzburg hat sich nach Grete Hermann benannt.

Die PPA/GSP und SFCP haben im Eigenverlag eine Broschüre herausgegeben, die eine kurze Einführung in die praktische Philosophie Nelsons und in die Theorie und Praxis des Sokratischen Gesprächs gibt sowie die deutsche und britische Wirkungsgeschichte der Philosophie Nelsons und der von ihm gegründeten Organisa- tionen ISK, PPA und Reformschule Walkemühle darstellt. (Holger Franke, Horst Gronke, Dieter Krohn, Barba- ra Neißer: Leonard Nelson. Wie Vernunft praktisch werden kann. Eine Einführung in seine praktische und neosokratische Philosophie und deren Wirkungsgeschichte. Bonn/Köln 2019). Die Broschüre wird demnächst auch in englischer Sprache verfügbar sein.

Die Gesellschaft für Sokratisches Philosophieren e.V.

Die Mitgliederversammlung der GSP fand vom 15. bis 17. November 2019 in Paderborn statt. Bei der Mit- gliederversammlung wurde der Vorstand der GSP neu gewählt. Nach 25 Jahren als erster Vorsitzender er- klärte Dieter Krohn seinen Rücktritt aus dem Vorstand. Wie unschätzbar wertvoll Dieter Krohns Engagement für das Sokratische Gespräch und die Gesellschaft für Sokratisches Philosophieren war, lässt sich kaum in Worte fassen. Auch Klaus Blesenkemper, der seit 2017 stellvertretender Vorsitzender der GSP war, schied aus dem Vorstand aus. Es besteht kein Zweifel, dass beide in unseren Mitgliederversammlungen und Sokrati- schen Veranstaltungen weiterhin eine aktive Rolle spielen werden. Neu gewählt wurden als erster Vorsitzen- der Horst Gronke, als stellvertretende Vorsitzende Bernadette Thöne und Hans-Peter Griewatz.

In der Mitgliederversammlung sind auch sieben Anträge auf Aufnahme in die Leiterausbildung angenommen worden. Durch die Kooperation zwischen GSP und SFCP können die Teilnehmenden an der Ausbildung der SFCP die Anerkennung als Sokratische/r Leiter/in erwerben. Mindestens drei Personen nehmen diese Mög- lichkeit wahr.

Einen wesentlichen Teil unserer Mitgliederversammlungen nimmt die interne Fortbildung der Leiterinnen und Leiter Sokratischer Gespräche ein. In diesem Jahr widmeten wir uns eingehend dem Thema „Sind ma- thematische Sokratische Gespräche anders?“ Die Veranstaltung wurde von unserer mathematischen Lei- ter/innen-Gruppe, zu der Ralf Brocker, Mechthild Goldstein, Katrin Nortdorf, Bernadette Thöne und Hartmut Spiegel gehören, vorbereitet. In drei kurzen mathematischen Sokratische Gesprächen mit unterschiedlichen Einstiegen zum gewählten mathematischen Thema sollten u.a. Parallelen und Unterschiede zwischen philo- sophischen und mathematischen Sokratischen Gesprächen, besonders solche in der Einleitungsphase der Gespräche, herausgearbeitet werden. Ein Schwerpunkt der Diskussion lag auf der Rolle der Erfahrung bzw. des Erfahrungsbeispiels in mathematischen und philosophischen Sokratischen Gesprächen.

Unsere Sokratischen Aktivitäten im Jahr 2019

In Kooperation mit der SFCP haben die PPA und GSP im vorigen Jahr vier Sokratische Veranstaltungen und ein Lektüreseminar durchgeführt. Mit Einrechnung der Sokratischen Gespräche während der Internationalen Konferenz im August 2019 haben mehr als 170 Personen an unseren Sokratischen Gesprächen teilgenom- men. Darüber hinaus haben wir auch die Kooperation mit der Karls-Universität in Prag durch entsprechende Sokratische Veranstaltungen fortgesetzt. Zum ersten Mal fand am 11. November ein Sokratisches Gespräch (Thema: Kulturelle Identität) an der VHS Chemnitz unter der Leitung von Dieter Krohn statt. Am 13. Novem- ber 2019 haben die Werkstatt Religionen und Weltanschauungen gemeinsam mit der GSP die Tagung „Natur und Mensch: Die Notwendigkeit einer ökologischen Ethik“ durchgeführt. Im Rahmen dieser Tagung fanden nach einer Einführung durch Horst Gronke sechs kurze Sokratische Gespräche mit jeweils 15-20 Teilneh- menden zu den Themenbereichen Verantwortung, Freiheit und Gerechtigkeit statt.

Des Weiteren bieten auch immer wieder Leiterinnen und Leiter der GSP in eigener Regie Sokratische Ge- spräche an. Exemplarisch seien z.B. die Gespräche erwähnt, die Gisela Raupach-Strey in Wittenberg als Blockseminar der Martin-Luther-Universität Halle regelmäßig durchführt sowie Hans-Peter Griewatz‘ Sokrati- sche Gesprächsveranstaltungen zu ethischen Themen an der Universität und der Fachhochschule Bielefeld. Eine neue Initiative im Südwesten Deutschlands sind Sokratische Gespräche im Haus Wiesneck in Himmel- reich in der Nähe von Freiburg, an dem 20 Personen teilnahmen. Große Fortschritte haben auch die Sokrati- schen Aktivitäten zu verzeichnen, die Paolo Dordoni in Norditalien unternimmt. Unter Mitarbeit von Veit Siegmund haben u.a. zwei von Paolo Dordoni geleitete Sokratische Gespräche im März und Oktober 2019 stattgefunden.

Im Einzelnen fanden folgende Veranstaltungen der GSP im Jahr 2019 statt: SG 01/2019: Akademie Frankenwarte in Würzburg – 1.-4. März
Bernadette Thöne: Mathematisches Thema
Veit Siegmund: Was bedeutet es, sich anzustrengen?

Dieter Krohn: Wie kann man der Wahrheit näher kommen?
Gisela Raupach-Strey: Welche Grenzen sollte ich akzeptieren, welche überschreiten? Vander Lemes: What does it mean to be tactful? (SD in English)*

SG 02/2019: Heimvolkshochschule Springe (bei Hannover) – 13.-18. April
Ralf Brocker: Mathematisches Thema
Klaus Blesenkemper: Was bedeutet es, selbstverantwortlich zu handeln?
Hans-Peter Griewatz: Arbeit und Selbstbestimmung – Ist Arbeiten notwendiges Übel o. Teil der Freiheit des Menschen? Unathi Ndlwana: Under what circumstances is it right to disagree? (SD in English)

Ana Sanz Fuentes: How can I know if I am a reasonable person? (SD in English)

LEK/2019: Lektüreseminar: HVHS am Seddiner See, Nähe Potsdam – 5.-7. Juli
Gisela Raupach-Strey: Text „Julian Nida-Rümelin: Unaufgeregter Realismus. Eine philosophische Streitschrift. 2018“.

SG 03/2019: DRK-Tagungshotel in Münster (Westfalen) – 18.-20. Oktober
Ingrid Bißwurm: Ist Kunst schön?
Katrin Nortdorf: Mathematisches Thema
Hannah Altdorf: When do I value someone’s opinion? (SD in English)*
Hans-Peter Griewatz: „Ziemlich beste Freunde“ – Welchen Stellenwert hat Freundschaft für unser Leben? Dieter Krohn: Was gehört zu meiner politischen Identität?

Sokratische Gespräche in der Tschechischen Republik (in Kooperation mit der Karls-Universität) 3.-5.5.2019 in Frýdlant
Ralf Brocker: Mathematisches Thema (Engl.)
Přemek Pospíšil: Freier Wille (Engl.)

Lucie Winklerová: Wann soll ich ein Risiko eingehen? (Tschechisch) 29.8.-1.9.2019 in Frýdlant
Mariana Novotná: Why do we make promises? (Engl.)
Lucie Winklerová: Borders-Limits-Boundaries (Tschechisch) 23.-24.11.2019 an der Karls-Universität in Prag

Sokratische Gespräche unter der Leitung von Sára Pokorná, Lucie Winklerová und Ondřej Fafejta

Unsere Sokratischen Aktivitäten im Jahr 2020

In diesem Jahr bieten wir Sokratische Gespräche in der Akademie Frankenwarte in Würzburg (21.- 24. Februar), in der HVHS Springe bei Hannover (4.-9. April), in der Evang. Diakonie in Berlin (4.-6. September) und im DRK-Tagungshotel in Müns- ter/Westfalen (16.-18. Oktober) sowie ein Lektü- reseminar im Haus am Seddiner See bei Potsdam (26.-28. Juni) an. Das Anmeldeformular mit dem Programm liegt diesem Rundbrief bei. Das aus- führliche Programm finden Sie auf unserer Websi- te http://www.sokratisches-gespraech.de sowie der Website http://www.socraticdialogue.org (sie bietet auch die Möglichkeit zur Online-Anmel- dung). Wir freuen uns, wenn Sie das Programm anderen Interessierten zugänglich machen. Sollten Sie wünschen, dass jemand aus Ihrem Bekannten- und Freundeskreis eine Einladung erhält, lassen Sie dies bitte unsere Mitarbeiterin Angela Görlach () wissen.
Die Sokratischen Gespräche werden von der PPA und der SFCP finanziell stark unterstützt. Auch der Verein „Freunde und Förderer des Sokratischen Gesprächs“ (FFSG) – in der Höhe abhängig von der Zahl der Mitglieder und der eingehenden Spenden – leistet finanzielle Unterstützung, z.B. für die Ausbildung von Leiterinnen und Leitern, aber auch für die Teilnahme von Personen mit geringen Fi- nanzmitteln. Wer finanzielle Unterstützung bean- tragen möchte, kann sich gern an den Vorsitzen- den dieses Vereins, Peter Heckmann, wenden: .

Informationen
Über die Veranstaltungen und Aktivitäten der PPA und GSP und über unsere Publikationen informiert die Website der PPA und GSP: http://www.philosophisch-politische-akademie.de; für entsprechende Informati- onen von der SFCP siehe: http://www.sfcp.org.uk
Die PPA ist ein gemeinnütziger Verein, der auf ehrenamtliche Arbeit und finanzielle Unterstützung angewie- sen ist. Spenden sind steuerlich absetzbar. Der Schatzmeister der PPA Helmut Müller (An Tiebes Eiche 29, 53229 Bonn, E-Mail: ) erteilt ggf. weitere Auskünfte und stellt Spendenbescheini- gungen aus.
Über Ihr/Dein Interesse an unserer Arbeit freuen wir uns und sind für weitere Anregungen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Neißer Dr. Horst Gronke
Erste Vorsitzende der PPA Erster Vorsitzender der GSP

page5image17309760

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen